DIN 5008 – Neue Schreib- und Gestaltungsregeln 2020

DIN 5008 – Neue Schreib- und Gestaltungsregeln 2020

Zahlengliederung in Fließtexten

Alt: Alle Zahlen mit mehr als drei Stellen werden in Fließtexten in dreistellige Gruppen unterteilt.

Neu: Erst Zahlen mit mehr als vier Stellen werden in Fließtexten in dreistellige Gruppen unterteilt. Das gilt aber nicht für Geldbeträge. Da bleiben es weiterhin „5.000 EUR“.

Beispiel: Statt „5 000“ ist „5000“ erlaubt, aber ansonsten gilt: „50 000“!

Telefon- und Faxnummern

Das Pluszeichen vor der Ländervorwahl soll vorrangig benutzt werden, die 00 ist aber erlaubt.

Mehrere unterschiedliche Nummern (Festnetz, Mobilfunk, Faxnummer) sollen durch Symbole oder Benennung kenntlich gemacht werden. (Das machen Sie wahrscheinlich ganz automatisch.)

Mit der Reform ist es erlaubt, sehr lange Telefonnummern im Sinne der Lesbarkeit zu gliedern. Förderlich kann diese Schreibweise auch für Marketingaspekte sein.

Hervorhebungen

Ab 2020 empfiehlt die DIN 5008, auf Unterstreichungen als Hervorhebungen zu verzichten. Der Grund für diese Streichung ist, dass diese Art der Hervorhebung mit Unterlängen von Buchstaben kollidiert.

Allerdings ist in der aktuellen Praxis zu beobachten, dass mehr auf Fettschreibung zur Hervorhebung von Texten und Passagen gesetzt wird.

Weitere Beispiele für Neuerungen in der DIN 5008 folgen!

Präsentationen (PowerPointPräsentationen)

Diese Sparte ist komplett neu in die DIN 5008 Richtlinien aufgenommen worden und betrifft

  • Planung
    • Hier geht es um ein gut gestaltetes Design, Klarheit und um die Ausrichtungen an den Rahmenbedingungen. Die Präsentation soll dem Anlass und der Zielgruppe gerecht werden.
  • Schrift
    • Es sollen nicht mehr als zwei unterschiedliche Schriftarten verwendet werden. Wählen Sie eine Schriftgröße, die für alle Teilnehmer gut lesbar ist.
  • Farbe
    • Farben sollen vorsichtig eingesetzt werden und dabei das Corporate Design der Firma wiederspiegeln.
  • Überschriften
    • Diese sollen prägnant und vor allem einheitlich gestaltet sein.
  • Anordnung
    • Sortieren Sie die dargestellten Elemente wie Text, Bilder, Informationen nach dem Grad der Wichtigkeit. Die Sehgewohnheiten Ihres Publikums spielen dabei eine große Rolle.
  • Aufzählungen
    • Benutzen Sie in der Präsentation Reihen- und Rangfolgen mithilfe von Nummerierungen. So vermeiden Sie Textwüsten.
  • Hintergrund
    • Vermeiden Sie in der Präsentation störende Hintergründe und Negativdarstellungen.
  • Bilder und Grafiken
    • Wenn Sie Bilder und/oder Grafiken verwenden, beachten Sie unbedingt das Copyright. Verwenden Sie diese Elemente als unterstützende Faktoren und achten Sie dabei auf eine hohe Qualität.
  • Animationen
    • Hier gilt der Grundsatz weniger ist mehr. Verwenden Sie Folienübergänge und animierte Textpassagen nur sparsam.
  • Handout
    • Ergänzen Sie im Handout die Informationen aus dem Vortrag. Zum Beispiel um Fakten, die im Vortrag keinen Platz gefunden haben. Im Handout abgebildete Folien werden nummeriert. Achten Sie beim Erstellen des Handouts auch auf gute Lesbarkeit aller Daten und Fakten.

Erfahren Sie mehr Wissenswertes vom Schreibbüro unter www.buerokram24.de oder fragen Sie mich persönlich unter info@buerokram24.de. Gern auch telefonisch unter 03521/8370739. Unter https://www.facebook.com/buerotammehentzschel.de bleiben Sie immer auf dem Laufenden und erhalten interessante Neuigkeiten rund um das Leben und Arbeiten im Büro.

Homeoffice angenehm und effizient gestalten

Homeoffice angenehm und effizient gestalten

Aufgrund von Corona arbeiten vielerorts die Menschen im Homeoffice. Für manche Alltag, für andere eine enorme Umstellung zum gewohnten Arbeitsrhythmus. Mit diesen kleinen Tipps gestalten Sie sich ein angenehmes und effizientes Homeoffice und bekämpfen gleichzeitig das Gefühl der Isolation.

  1. Ein eigenes Arbeitsumfeld einrichten. Das schafft eine Abgrenzung und einen mentalen Übergang zum „Home“. Vielleicht sogar den Business-Look tragen und sich wie für die Arbeit zurechtmachen.
  2. Planung und Struktur helfen dabei, sich nicht zu verlieren. To-Do-Listen erleichtern den Start in den Arbeitstag.
  3. Körperliche und mentale Gesundheit ist auch im Homeoffice wichtig. Zeitfenster für eine bildschirmlose Zeit einplanen. Frische Luft schnappen, da wo es aktuell noch möglich ist. Kleine Heimtrainings einplanen. YouTube und Co. bieten dafür kostenfreie Videos, etc. Mit Kollegen und Familie in Kontakt bleiben, um die mentale Gesundheit zu fördern.
  4. Kommunikation mit den Kollegen ist wichtig. Dadurch bleibt man auf dem Laufenden und wirkt dem Gefühl der Isolation entgegen. Gerade in den Netzwerken diskutiert: Videokonferenzen vs. Telko. Was ist effizienter und erweist sich als beste Möglichkeit für das Homeoffice?

Effektive Tools zur Gestaltung des Arbeit im und aus dem Homeoffice habe ich hier auch nochmal aufgelistet. https://www.buerokram24.de/2019/08/12/online-organisationstools-fuer-virtuelle-zusammenarbeit/

Wie gestalten Sie Ihr Homeoffice? Wenden Sie bereits einige der genannten Tipps an? Haben Sie weitere Tipps, die Ihnen das Homeoffice erleichtern? Machen Sie diese gern in meiner Facebook-Gruppe https://www.facebook.com/groups/buerokram24 oder diskutieren Sie mit unter https://www.linkedin.com/feed/news/videochats-besser-als-telefonieren-4531491/

Unterstützung beim Einrichten eines Homeoffice-Arbeitsplatzes, etc. bietet auch die Hamburger Firma Adactus. https://adactus.de/aktuelle-corona-informationen/

PDF-Dateien umwandeln = Zeitersparnis

PDF-Dateien umwandeln = Zeitersparnis

Listen, Dokumente, Tabellen werden oft als PDF-Dokumente verschickt und anderen zugänglich gemacht. Was, wenn Sie diese bearbeiten, Ihren Bedürfnissen anpassen möchten? Abtippen ist zeitaufwendig. Eine Lösung bieten PDF-Converter-Programme. Wie zum Beispiel die Lösung von Adobe Acrobat.

Adobe Acrobat

Mit Adobe Acrobat gehört das zeitaufwendige Abtippen und Formatieren von Dokumenten, Tabellen, PowerPoint Präsentationen der Vergangenheit an. Ihr Projekt geht direkt in die Planung und Umsetzung. Schon lange gilt der Adobe Acrobat Reader als Vorreiter im Bereich des Lesens von PDF-Dokumenten, doch hat er seinen Service mit zahlreichen hilfreichen Tools sehr stark verbessert. So eben auch im Umwandeln von PDF-Dokumenten in Word- und Excel-Dateien und sogar PowerPoint Präsentationen.

Teilversion und Vollversion

Abhängig von den eigenen Bedürfnissen entscheidet man sich für die entsprechende Standard, Pro oder Team-Variante. Die Standardversion läuft nur auf Windows, wobei die Pro-Variante auch für Mac-Nutzer verfügbar ist.

Mit Acrobat ist es möglich, PDF-Dateien aus anderen Dokumenten wie Word, Excel, etc. zu erstellen. Doch da ist noch lange nicht Schluss. Auch Webseiten, eingescannte Dokumente sogar PowerPoint Präsentationen speichern Sie mit Hilfe des Programms direkt als PDF ab und wandeln sie direkt um. Alles bleibt dabei erhalten; Schriften, Formatierungen, Spalten, etc.

Ein sehr großes Plus bei Acrobat ist es auch, dass Sie PDF-Dokumente ebenso in die andere Richtung, also in Word-, Excel- oder PowerPoint Dateien umwandeln können. Auch hier überträgt das Programm die Schriften, Formatierungen, Spalten, etc. in das jeweils andere Dateiformat. Das lästige Abtippen oder Kopieren von Textpassagen und Dokumenten entfällt und Sie sparen Zeit. Es muss auch nicht immer das komplette Dokument übertragen werden. Wenn Sie Teilstücke markieren, werden auch nur diese übertragen und umgewandelt.

Die spezielle OCR-Erkennung der Pro-Version erkennt Formulare als solche und speichert diese als bearbeitbare PDF-Dateien auf Ihrem PC.

Ein weiteres Feature des Programms in Abhängigkeit zu jeweils gewählten Version ist das Vergleichen von PDF-Dokumenten nach Inhaltsart, Text, Anmerkungen und Formatierung. Mit Acrobat fügen Sie auch verschiedene Dokumente zu einer PDF-Datei zusammen oder teilen eine PDF-Datei in einzelne Dokumente auf.

Adobe Acrobat ist ein sehr gutes Tool zur Archivierung auf dem Weg zum papierlosen Büro. PDF-Dokumente werden als intelligente PDF-Dateien abgespeichert. Sie bleiben so originalgetreu und sind schreibgeschützt. Nichtsdestotrotz sind sie durchsuch- und kopierbar. Das heißt, Textpassagen können herauskopiert und anderweitig verwendet werden.

Preis

Die Preisgestaltung richtet sich nach dem jeweiligen Abonnement. Mit dem PDF-Pack haben Sie alle wichtigen PDF-Werkzeuge vereint. Die günstigste Variante ist sicherlich Acrobat Export PDF. Hier wandeln Sie PDF-Dateien online auf Ihrem Desktop oder mobilen Endgerät in Word- bzw. Excel-Dateien um. Auch hier übernimmt das Programm die Formatierungen der Ausgangsdatei.

Vor- puttygen download , Nachteile

Einen richtigen Nachteil konnte ich bei dem Programm bisher noch nicht finden. Für mich erleichtert es die Arbeit und beeinflusst somit auch die Konditionen für meine Kunden positiv, weil es ein effizientes Arbeitsmittel ist, um in kurzer Zeit Dateien umzuwandeln und in den gewünschten bearbeiteten Formaten zu liefern.

PDF Converter-Programme

Andere PDF-Converter Programme habe ich auch schon ausprobiert. In der Handhabung sind diese Programme auch leicht verständlich und erklären sich meist von selbst. Doch oft fehlt hier das Übernehmen von Formatierungen, sodass eine Nacharbeit nicht ausgeschlossen ist.

Preislich rangieren die Programme von kostenlos als Freeware bis hin zu …

Fazit

Die Anschaffung eines professionellen PDF-Converter Programms lohnt sich, wenn fast täglich PDF-Dateien bearbeitet bzw. umgewandelt werden. Dann gilt es auch abzuschätzen, welcher Rahmen benötigt wird. Brauchen Sie das komplette Paket oder reichen Teillösungen?

Professionelle virtuelle Assistentinnen haben aufgrund ihres Kundenpools meist mehr Aufträge in dieser Richtung und verfügen daher über professionelle Programme, die sie Ihnen gern zur Verfügung stellen. So sparen Sie nicht nur Zeit, sondern auch Geld. Sie tippen nicht mehr ab und erhalten ein perfektes Dokument innerhalb kurzer Zeit zu einem fairen Preis.

Mehr Ideen für Aufgaben für virtuelle Assistentinnen erhalten Sie in meinem Blogartikel „5 Aufgaben für eine virtuelle Assistenz“.

Mehr erfahren unter www.buerokram24.de oder Fragen stellen unter info@buerokram24.de.

Ihr Mehrwert aus einer Zusammenarbeit mit virtuellen Assistenzen

Ihr Mehrwert aus einer Zusammenarbeit mit virtuellen Assistenzen

Eine Antwort auf die Frage: Was ist Ihr Mehrwert aus einer Zusammenarbeit mit virtuellen Assistenzen?

Mehrwert 1: Experten sparen Zeit!

Aufgrund der Spezialisierung in gewissen Themengebieten hat jede*r virtuelle Assistent*in eine ganz besondere Nische. Das macht es möglich, Aufgaben effizienter und genauer auszuführen. Das spart Zeit und mühevolles Einarbeiten in neue Sachgebiete.

Das heißt, ich muss etwas von dem verstehen was ich anbiete. Grundlegende Kenntnisse der Materie und stetige Weiterbildung, um auf dem neuesten Stand zu sein sind unerlässlich für VAs.

Mehrwert 2: Experten sparen Geld!

Wenn Sie sich dafür entscheiden eine*n virtuelle*n Assistent*in zu beauftragen, entscheiden Sie sich gleichzeitig dafür Geld zu sparen. VAs arbeiten gewöhnlich auf Stundenbasis nach einem festgelegten Stundensatz. Auch kann die Anzahl der Stunden vorab genau bestimmt werden, in der Aufgaben erledigt werden sollen. Außerdem überbrücken Sie mit einer virtuellen Assistenz Urlaubs- und Krankheitsausfälle Ihres festangestellten Personals. Mit dem Expertenstatus benötigen VAs nur eine kurze Einarbeitung in die Themen und legen direkt mit der Arbeit los. Entscheiden Sie sich ausschließlich für die Zusammenarbeit mit VAs, dann entfallen auch Kosten wir Urlaubs- oder Krankengeld. Ihre VA kann sich auch direkt um Ersatz für die Ausfallzeiten kümmern, damit kein Zeitverlust für sie entsteht und sie sich nicht darum kümmern müssen.

Mehrwert 3: Experten reduzieren Ihre Arbeit!

Als Unternehmer*in kümmern Sie sich um allen Angelegenheiten, die Ihre Firma betreffen. Doch manche Arbeiten halten Sie in Ihrem Tagesgeschäft auf. Genau diese geben Sie an Ihre VA ab. Für ein wichtiges Meeting mit einem Kunden am nächsten Tag wollen Sie eine Präsentation erstellen doch auch die Geburtstagsfeier ihres Kindes oder ein anderes Jubiläum muss geplant werden. Geben Sie eine Aufgabe davon an Ihre VA und sie erledigen beides zum vorgesehen Zeitpunkt.

Mein Tipp: Bei der Suche nach Ihrer VA sind Sie schon bis hier her gekommen. Erfahren Sie mehr unter www.buerokram24.de oder info@buerokram24.de oder gern auch telefonisch unter 03521/8370739

PDF-Dateien umwandeln = Zeitersparnis

Gender „d“

Gendern in der Bürokommunikation und Korrespondenz

Der Begriff „Gender“ oder „gendern“ ist schon eine Weile im Gebrauch. Richtig bewusst wahrgenommen haben es bestimmt die meisten, als die dritte Geschlechtskategorie, das Gender „d“, eingeführt wurde und das erste Mal in Stellenausschreibungen zu sehen war.

Erste Erfahrungen

Mir selbst ging es vor ein paar Wochen so. Der erste Kontakt mit einer intersexuellen Person warf im Nachhinein Fragen auf. Das Gespräch selbst war sehr locker und ungezwungen, wobei mich der Hinweis der Person, weder mit er, sie, Mann, Frau angesprochen zu werden zu wollen, mich im ersten Moment etwas stutzen ließ. In meinem Kopf reifte die Frage: „Wie setzt du das richtig um?“ Diese Frage bezog sich später auch auf mein berufliches Feld. Wenn ich nun Briefe, E-Mails schreibe, die Person nicht kenne, gehe ich davon aus, dass Sie Männlein oder Weiblein ist? Oder nehme ich direkt die dritte Geschlechtskategorie?

Was bedeutet „Gender“?

Das englische Wort „Gender“ steht für das soziale Geschlecht sowie dessen Rolle und Eigenschaften. Diese Rollen und Eigenschaften werden gesellschaftlich bestimmt und sind stereotyp für Mann und Frau. Das biologische Geschlecht heißt auf Englisch „sex“.

Wenn man (richtig) gendert, dann möchte man beide Geschlechter zu gleichen Teilen berücksichtigen. Oft wird in Texten, Stellenausschreibungen, etc. darauf hingewiesen, dass man sich aufgrund von Platzmangel und besserer Lesbarkeit auf die maskuline Form beschränkt, wobei man aber auch die feminine Form gern mit einbeziehen möchte und sie sich nicht ausgrenzt fühlen soll. Mir geht es sehr oft dabei so, dass ich mich sehr stark anstrengen muss, mich nicht ausgegrenzt zu fühlen. Forschungen haben in den 1970er Jahren gezeigt, dass Texte, die nur in der maskulinen Form geschrieben sind, mehr Männer ansprechen und in den solchen Unternehmungen und Betrieben viel mehr an die Männer gedacht wird. Die Frauen finden dort nur sehr wenig Beachtung und fühlen sich daher auch nur wenig von den Texten angesprochen.

Was ist die Lösung?

Frauen wollen heute sichtbarer sein; egal ob als Mitarbeiterin, Busfahrerin, Dachdeckerin oder Vorständin (diesen Begriff gibt es auch im Duden). Wer heute nur die maskuline Form für beide Geschlechter benutzt, handelt gegen das wichtige Kommunikationsprinzip der Klarheit und Vermeidung von Mehrdeutigkeit. Das gilt heutzutage auch nicht nur für Frauen, sondern auch für Intersexuelle. So wird in Stellenanzeigen nicht nur auf männlich und weiblich (m/w) hingewiesen; seit Dezember 2018 auch mit dem Gender „d“ für divers – die diskriminierungsfreie Anrede für Intersexuelle.

Wie ist die korrekte Ansprache Intersexueller in der Korrespondenz?

Die gängigen gendergerechten Ansprachen wie „Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“ oder „Kolleginnen und Kollegen“ helfen hier nicht weiter. Denn dadurch schließt man intersexuell orientierte Menschen, die sich weder eindeutig als Mann oder Frau sehen, aus. Der Duden hilft hier bisweilen auch nicht weiter, da es momentan noch keine offiziellen Schreibweisen gibt. Der Rat für deutsche Rechtschreibung verkündete im November 2018, dass er noch keine voreiligen Festlegungen treffen will, ohne eine genaue vorherige Beobachtung der allgemeinen Entwicklungen.

Stattdessen gab die Bundesvereinigung Trans* e. V. (BVT*) bereits 2017 die Broschüre „Geschlechtliche Vielfalt im öffentlichen Dienst“ mit hilfreichen Tipps für gendergerechte und diskriminierungsfreie Sprache im Alltag heraus. Der Verein setzt sich schon längere Zeit für die Anerkennung der vielfältigen Geschlechteridentitäten in der Gesellschaft ein.

Der beste Tipp!

Fragen Sie einfach nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Es mag am Anfang für Sie eine Überwindung bedeuten, doch wird die direkte Nachfrage vielmehr als Respekt gedeutet; Respekt vor den Wünschen und Bedürfnissen anderer Menschen.

Umsetzung des Gender „d“ in der geschriebenen Sprache

In der Adresse sowie in der Anrede ist es einfach. Hier lässt man einfach Herr oder Frau weg.

Beispiel:

Kati Muster

Musterstraße 23

00000 Musterhausen

Guten Tag, Kati Muster, …

Wenn man doch lieber auf die herkömmlichen Anreden wie „Liebe“, „Sehr geehrter“, … zurückgreifen möchte, passt man sie einfach ein wenig an.

Beispiel:

Gender Stern oder Gender Star

Liebe*r Kati Muster, …

Sehr geehrte*r Kati Muster, …

Es kann auch ein Gender Unterstrich/Gender Gap sein.

Liebe_r Kati Muster, …

Sehr geehrte_r Kati Muster, …

Ob man jetzt den Gender Stern oder den Gender Gap verwendet, ist eine persönliche Frage des Geschmacks. Häufig wird das Sternchen verwendet, weil es den Lesefluss weniger stört. Daher ist es vielleicht auch verbreiteter.

Wie sieht es mit den Pronomen „er/sie“ und „ihm/sein/ihr“ aus?

Wenn Sie nicht wissen, welche Form eine Person dritten Geschlechts bevorzugt, können Sie diese Pronomen nur schwer richtig einsetzen. Die respektvolle und vom BVT* vorgeschlagene Lösung ist, den vollen Namen, statt dem Pronomen, auszuschreiben.

Beispiel:

Kati Muster wird den Eröffnungsvortrag halten.

Am Ende der Tagung wird Kati Muster die Auszeichnungen überreichen.

Genderneutrale Ansprache von Personengruppen

Viele Schreiben sind an Personengruppen, wie zum Beispiel Mitarbeiter*innen eines Unternehmens adressiert. Hier sollten Sie das dritte Geschlecht ebenfalls mit bedenken. Wie geht das? Formulierungen wie „Liebe Mitarbeiter und Mitarbeiterinne“, „Liebe Kolleginnen und Kollegen“ scheiden hier aufgrund des Respekts vor dem dritten Geschlecht aus. Ebenso eine mit Fußnote markierte Formulierung, dass sich im Text nur auf das männliche Geschlecht bezogen wurde, aber auch Frauen und Intersexuelle mitgemeint sind, ist ungünstig. Denn oft fühlen sich „mitgemeinte“ Menschen nicht wahr- oder ernstgenommen.

Gehen Sie die Sache doch einmal ganz anders an. Vermeiden Sie geschlechtsspezifische Worte und nutzen stattdessen neutrale Begriffe. „Liebe Mitarbeitende“ – das spricht alle an, ist aber etwas steif. Besser ist es, die Zielgruppe mit einem spezifischen Begriff anzusprechen. Sie möchten den Personen im Einkauf etwas mitteilen. Warum schreiben Sie nicht „Liebes Einkaufsteam“? Oder „Liebes Kollegium im Vertrieb“, „Liebes Team der Chirurgie“, etc.

Experten-Tipp

Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf. Momentan gibt es noch keine festgelegten Regeln. Probieren Sie aus, womit Sie sich am wohlsten fühlen. Vielleicht erfinden gerade Sie die Vorlage für die Gender „d“ Regel!

 

Der einfache Weg zur genderneutralen Ansprache: 03521 / 837 07 39 oder 0173 / 850 90 54 oder info@buerokram24.de

Sie wollen mehr über meine virtuelles Büro erfahren? Hier geht es zu mehr Informationen.

Egal ob Schreibarbeiten, Transkription oder ob Sie es virtuelle Assistentin, Online-SekretärIn oder mobiler Büroservice nennen. Ihre Aufgaben werden nach Ihren Vorstellungen und zu Ihren Bedingungen pünktlich, korrekt und diskret ausgeführt.

Besuchen Sie mich auf Facebook! https://www.facebook.com/buerotammehentzschel.de

Ihre Janet Tamme-Hentzschel

 

PDF-Dateien umwandeln = Zeitersparnis

Die perfekte Grußformel für Ihren Brief

Ein inhaltlich auf den Punkt gebrachter Brief benötigt einen korrekten Abschluss und in der Regel beenden Sie Ihren Brief immer mit einer Grußformel. Welche Grußformel Sie wann benutzen, hängt von Ihrer persönliche Beziehung zum Empfänger ab.

„Beste Grüße“ und „Viele Grüße“

„Beste Grüße“ sind informell und eine Alternative für freundliche und herzliche Grüßen. Nach meiner Erfahrung wird diese Grußformel oft und gern bei einer schon lange bestehenden Geschäftsbeziehung genutzt. Noch informeller sind „Viele Grüße“. Diese grüßenden Worte nutzt man ebenfalls gern bei häufig wiederkehrendem Schriftverkehr.

„Schöne Grüße“

Mit dieser Grußformel könnten Sie sich bei einigen Menschen als selbtsverliebt darstellen, denn der Empfänger entscheidet immer selbst, wann ein Gruß schön ist.

„Herzliche Grüße“ oder „Liebe Grüße“

Mit diesen beiden Grußformeln werden Sie sehr persönlich. Hier sollten Sie den Beziehungsstatus zwischen Ihnen und Ihrem Empfänger ganz genau abwägen. Denn oft werden diese Grußformeln bei noch frischen Geschäftsbeziehungen als seltsam oder sogar als distanzlos empfunden.

„Mit freundlichen Grüße“ oder „Freundliche Grüße“

Der Klassiker schlechthin ist für den Erstkontakt vollkommen in Ordnung. Wenig originell aber immer passend.

Ortsangaben oder meteorologische puttygen ssh , saisonale Befindlichkeiten

Wenn Sie Ihrem Gruß eine Ortsangabe beifügen möchten, zum Beispiel „Beste Grüße aus Hamburg“ oder „Freundliche Grüße nach Meißen“, wirkt es immer höflicher und aufmerksamer, den Ort des Empfängers aufzugreifen. Mit Wetterangaben, zum Beispiel „Freundliche Grüße aus dem sonnigen Berlin“ oder „Beste Grüße in das verschneite Wien“, signalisieren Sie Ihrem Empfänger, dass der Inhalt des Briefes oder der E-Mail über das Geschäftliche hinausgeht. Dies ist angebracht, wenn man sich schon ein bisschen kennt und ein wenig „Smalltalk“ einfließen lassen möchte.

MfG und Co. haben am Ende eines Briefes nichts verloren

Bitte vermeiden Sie Abkürzungen wie MfG oder LG oder nur die kurze Formel „Gruß“. Auch wenn wir heute effizient sein möchten, so sollten wir uns am Ende eines Briefes Zeit für unser Gegenüber nehmen und ihn/sie gebührend verabschieden. Abkürzungen und knappe Grußformeln wirken abweisend und kurz angebunden. Da kann der Inhalt des Briefes noch so brillant ausformuliert sein. Eine nicht angemessene Grußformel kann im schlimmsten Fall alles zum Negativen wenden.

Zeitgemäß soll es sein

Auch sollte die Grußformel der Zeit angepasst sein. „hochachtungsvolle“ und „dankende Grüße“ sind veraltet und wirken heutzutage sehr gestelzt. Danken Sie dem Empfänger und beenden Sie den Brief mit Ihrer separaten, zeitgemäß passenden Grußformel. (Kleiner Hinweis: Mit „Hochachtungsvoll“ beendet die Polizei Ihre Strafbescheide.)

Gestaltungsweise

Genau wie der Haupttext von der Anrede wird auch die Grußformel durch eine Leerzeile vom Haupttext getrennt. Sie endet immer ohne Punkt und Komma oder Ausrufezeichen. Die haben da nichts verloren! Noch ein kleiner Tipp zur Rechtschreibung: Grüße werden stets mit „ß“ geschrieben, niemals mit doppeltem S.

Viel Spaß beim Schreiben Ihres nächsten Briefes oder Ihrer nächsten E-Mail.

Beste Grüße

Janet

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Wenn der nächste Brief jetzt schon Kopfzerbrechen bereitet… Ihr nächster Brief oder Ihrer nächste E-Mail schreibt sich fast von alleine und ist nur einen Klick entfernt. Gleich Termin vereinbaren unter 03521 / 837 07 39 oder 0173 / 850 90 54 oder info@buerokram24.de

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