Gender „d“

Gender „d“

Gendern in der Bürokommunikation und Korrespondenz

Der Begriff „Gender“ oder „gendern“ ist schon eine Weile im Gebrauch. Richtig bewusst wahrgenommen haben es bestimmt die meisten, als die dritte Geschlechtskategorie, das Gender „d“, eingeführt wurde und das erste Mal in Stellenausschreibungen zu sehen war.

Erste Erfahrungen

Mir selbst ging es vor ein paar Wochen so. Der erste Kontakt mit einer intersexuellen Person warf im Nachhinein Fragen auf. Das Gespräch selbst war sehr locker und ungezwungen, wobei mich der Hinweis der Person, weder mit er, sie, Mann, Frau angesprochen zu werden zu wollen, mich im ersten Moment etwas stutzen ließ. In meinem Kopf reifte die Frage: „Wie setzt du das richtig um?“ Diese Frage bezog sich später auch auf mein berufliches Feld. Wenn ich nun Briefe, E-Mails schreibe, die Person nicht kenne, gehe ich davon aus, dass Sie Männlein oder Weiblein ist? Oder nehme ich direkt die dritte Geschlechtskategorie?

Was bedeutet „Gender“?

Das englische Wort „Gender“ steht für das soziale Geschlecht sowie dessen Rolle und Eigenschaften. Diese Rollen und Eigenschaften werden gesellschaftlich bestimmt und sind stereotyp für Mann und Frau. Das biologische Geschlecht heißt auf Englisch „sex“.

Wenn man (richtig) gendert, dann möchte man beide Geschlechter zu gleichen Teilen berücksichtigen. Oft wird in Texten, Stellenausschreibungen, etc. darauf hingewiesen, dass man sich aufgrund von Platzmangel und besserer Lesbarkeit auf die maskuline Form beschränkt, wobei man aber auch die feminine Form gern mit einbeziehen möchte und sie sich nicht ausgrenzt fühlen soll. Mir geht es sehr oft dabei so, dass ich mich sehr stark anstrengen muss, mich nicht ausgegrenzt zu fühlen. Forschungen haben in den 1970er Jahren gezeigt, dass Texte, die nur in der maskulinen Form geschrieben sind, mehr Männer ansprechen und in den solchen Unternehmungen und Betrieben viel mehr an die Männer gedacht wird. Die Frauen finden dort nur sehr wenig Beachtung und fühlen sich daher auch nur wenig von den Texten angesprochen.

Was ist die Lösung?

Frauen wollen heute sichtbarer sein; egal ob als Mitarbeiterin, Busfahrerin, Dachdeckerin oder Vorständin (diesen Begriff gibt es auch im Duden). Wer heute nur die maskuline Form für beide Geschlechter benutzt, handelt gegen das wichtige Kommunikationsprinzip der Klarheit und Vermeidung von Mehrdeutigkeit. Das gilt heutzutage auch nicht nur für Frauen, sondern auch für Intersexuelle. So wird in Stellenanzeigen nicht nur auf männlich und weiblich (m/w) hingewiesen; seit Dezember 2018 auch mit dem Gender „d“ für divers – die diskriminierungsfreie Anrede für Intersexuelle.

Wie ist die korrekte Ansprache Intersexueller in der Korrespondenz?

Die gängigen gendergerechten Ansprachen wie „Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“ oder „Kolleginnen und Kollegen“ helfen hier nicht weiter. Denn dadurch schließt man intersexuell orientierte Menschen, die sich weder eindeutig als Mann oder Frau sehen, aus. Der Duden hilft hier bisweilen auch nicht weiter, da es momentan noch keine offiziellen Schreibweisen gibt. Der Rat für deutsche Rechtschreibung verkündete im November 2018, dass er noch keine voreiligen Festlegungen treffen will, ohne eine genaue vorherige Beobachtung der allgemeinen Entwicklungen.

Stattdessen gab die Bundesvereinigung Trans* e. V. (BVT*) bereits 2017 die Broschüre „Geschlechtliche Vielfalt im öffentlichen Dienst“ mit hilfreichen Tipps für gendergerechte und diskriminierungsfreie Sprache im Alltag heraus. Der Verein setzt sich schon längere Zeit für die Anerkennung der vielfältigen Geschlechteridentitäten in der Gesellschaft ein.

Der beste Tipp!

Fragen Sie einfach nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Es mag am Anfang für Sie eine Überwindung bedeuten, doch wird die direkte Nachfrage vielmehr als Respekt gedeutet; Respekt vor den Wünschen und Bedürfnissen anderer Menschen.

Umsetzung des Gender „d“ in der geschriebenen Sprache

In der Adresse sowie in der Anrede ist es einfach. Hier lässt man einfach Herr oder Frau weg.

Beispiel:

Kati Muster

Musterstraße 23

00000 Musterhausen

Guten Tag, Kati Muster, …

Wenn man doch lieber auf die herkömmlichen Anreden wie „Liebe“, „Sehr geehrter“, … zurückgreifen möchte, passt man sie einfach ein wenig an.

Beispiel:

Gender Stern oder Gender Star

Liebe*r Kati Muster, …

Sehr geehrte*r Kati Muster, …

Es kann auch ein Gender Unterstrich/Gender Gap sein.

Liebe_r Kati Muster, …

Sehr geehrte_r Kati Muster, …

Ob man jetzt den Gender Stern oder den Gender Gap verwendet, ist eine persönliche Frage des Geschmacks. Häufig wird das Sternchen verwendet, weil es den Lesefluss weniger stört. Daher ist es vielleicht auch verbreiteter.

Wie sieht es mit den Pronomen „er/sie“ und „ihm/sein/ihr“ aus?

Wenn Sie nicht wissen, welche Form eine Person dritten Geschlechts bevorzugt, können Sie diese Pronomen nur schwer richtig einsetzen. Die respektvolle und vom BVT* vorgeschlagene Lösung ist, den vollen Namen, statt dem Pronomen, auszuschreiben.

Beispiel:

Kati Muster wird den Eröffnungsvortrag halten.

Am Ende der Tagung wird Kati Muster die Auszeichnungen überreichen.

Genderneutrale Ansprache von Personengruppen

Viele Schreiben sind an Personengruppen, wie zum Beispiel Mitarbeiter*innen eines Unternehmens adressiert. Hier sollten Sie das dritte Geschlecht ebenfalls mit bedenken. Wie geht das? Formulierungen wie „Liebe Mitarbeiter und Mitarbeiterinne“, „Liebe Kolleginnen und Kollegen“ scheiden hier aufgrund des Respekts vor dem dritten Geschlecht aus. Ebenso eine mit Fußnote markierte Formulierung, dass sich im Text nur auf das männliche Geschlecht bezogen wurde, aber auch Frauen und Intersexuelle mitgemeint sind, ist ungünstig. Denn oft fühlen sich „mitgemeinte“ Menschen nicht wahr- oder ernstgenommen.

Gehen Sie die Sache doch einmal ganz anders an. Vermeiden Sie geschlechtsspezifische Worte und nutzen stattdessen neutrale Begriffe. „Liebe Mitarbeitende“ – das spricht alle an, ist aber etwas steif. Besser ist es, die Zielgruppe mit einem spezifischen Begriff anzusprechen. Sie möchten den Personen im Einkauf etwas mitteilen. Warum schreiben Sie nicht „Liebes Einkaufsteam“? Oder „Liebes Kollegium im Vertrieb“, „Liebes Team der Chirurgie“, etc.

Experten-Tipp

Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf. Momentan gibt es noch keine festgelegten Regeln. Probieren Sie aus, womit Sie sich am wohlsten fühlen. Vielleicht erfinden gerade Sie die Vorlage für die Gender „d“ Regel!

 

Der einfache Weg zur genderneutralen Ansprache: 03521 / 837 07 39 oder 0173 / 850 90 54 oder info@buerokram24.de

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Ihre Janet Tamme-Hentzschel

 

Podcast sichtbarer im Netz = mehr Erfolg

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Das Rund-um-sorglos-Podcaster-Paket

Jeder, der einen Podcast hat, kennt es vielleicht … Aller Anfang ist schwer und die Hörerzahlen wollen nicht so richtig Fahrt aufnehmen. Woran liegt es, dass andere Podcasts besser durchstarten? Wahrscheinlich weil der eine oder andere Podcast sichtbarer im Netz ist und in den sozialen Medien Zuhörer findet. Wie haben die das nur gemacht? Vielleicht mit einer ganz einfachen Sachen …

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Als Podcaster möchten Sie Ihr Wissen zu einem Thema, das Sie bewegt und antreibt, an möglichst viele Menschen geben und sie damit erreichen und begeistern. Wenn Sie sich dabei rein auf das Medium Podcast verlassen, ist die erreichbare Masse geringer als die Masse, die man mit einem größeren Medienspektrum erreicht. Bewerben Sie Ihren Podcast auf Facebook, Xing, LinkedIn? Wie wäre es, wenn Sie Ihren Blog mit einem optimal überarbeiteten Transkript des Podcasts füttern? So generieren Sie gleichzeitig mehr Traffic auf Ihrer Homepage. Denn das geschrieben Wort ist für die Suchmaschinen besser zu finden!

Machen Sie Ihren Podcast sichtbarer im Netz.

Dafür brauchen Sie

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Worauf Sie bei der Transkription von Podcasts achten sollten, habe ich in meinem Blogartikel „Warum zu einem guten Podcast ein Transkript gehört“ einmal zusammengefasst. Besonders wichtig ist, dass Sie auf eine optimierte Abschrift achten, die Textgestaltung mit Zwischenüberschriften und nicht zu langen Absätzen für den Blog aufbereitet ist.

Sie wünschen sich die Erstellung des Transkripts zeitnah und rechtzeitig vor dem Veröffentlichungszeitpunkt, damit es Ihren Podcast perfekt ergänzt.

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Eine SEO-Optimierung des Textes ist das Tüpfelchen auf dem „i“.

Das Transkript soll direkt in den Blog gestellt und auf Ihren Social Media Kanälen veröffentlicht werden.

Die Hürde

Sie haben kaum Zeit, regelmäßig neue Podcastfolgen aufzunehmen. Von einem Transkript ganz zu schweigen.

Oft stellen Sie sich die Frage, ob ein Transkript wirklich so einen großen Nutzen hat?

Die Lösung

Mit Hilfe eines Transkripts kann Ihrer Zuhörer-Community den Podcast noch einmal nachlesen, Stichpunkte herausfiltern und genauer unter die Lupe nehmen. Sie geben Ihren Zuhörern die Chance, den Podcast in der Bahn, in der Pause, einfach zwischendurch zu lesen und erhöhen damit auf einfache Weise den Mehrwert Ihres Podcasts. Die Suchmaschinen finden den Inhalt Ihres Podcasts besser und machen ihn einer breiteren Maße zugänglich. Außerdem kann ein Transkript besser über die sozialen Medien verbreitet werden.

Den Mehrwert, der in der Transkription Ihres Podcasts liegt, sollten Sie daher nicht unterschätzen.

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Das Transkript wird mit Zwischenüberschriften versehen, was für einen Blog und die bessere Auffindbarkeit durch Google und Co. sehr wichtig ist.

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Sie senden mir Ihre Audiodatei via Dropbox, WeTransfer, etc. zu. In einem gemeinsamen Gespräch (Telefon, Skype, Zoom) stecken wir den Rahmen für die Transkription nach Ihren persönlichen Bedürfnissen ab. Natürlich ist vorab ein Probetranskript möglich, um die Details genauer unter die Lupe zu nehmen.

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