An manchen Tagen ist das Bett wohl der sicherste Ort; glaubt man zumindest

Vergessen die Filtertüte in der Kaffeemaschine zu platzieren und Salz anstatt Zucker in den Tee geschüttet. Toast verbrannt oder die Milch für’s Müsli ist über Nacht verdorben. Der Bus fährt Ihnen vor der Nase weg oder Sie fahren später los als geplant und jede Ampel zeigt rot.

Im Büro angekommen und die Pechsträhne nimmt ihren Lauf. Der Parkplatz voll, Platzregen und der Schirm liegt im Kofferraum. Das erste was Sie von den Kollegen hören, ist nicht etwa ein fröhliches „Hallo“, sondern ein „Hast du schon dies oder das erledigt?“. (Vielleicht mit einem nachträglichen mehr oder weniger freundlichen „Guten Morgen.“)

An solchen Tagen wünscht man sich gern zurück ins Bett. Decke über den Kopf und warten, dass dieser Tag endlich vorüber geht.

Oder Sie nehmen die Herausforderung an.

Stresstag? Hallo, hier bin ich!

Wie sagt das alte Sprichwort? Wenn einmal der Wurm drin ist, ist er drin. Also Augen zu und durch, denn an der Situation können Sie nichts ändern. Machen Sie das Beste aus diesem Tagen.

Hier fünf Tipps zum Stressabbau im Büro:

1. Atmen wie ein Yogi

Atmen Sie durch die Nase tief ein bis in den Bauch hinein, sodass sich auch Ihr Schlüsselbein hebt. Dann atmen Sie wieder langsam und bewusst aus. Spüren Sie, wie sich dabei Ihre Bauchdecke hebt und senkt? Diese Übung wiederholen Sie fünf Mal.

2. Träumen erlaubt

Fixieren Sie einen Punkt in der Ferne (schauen Sie dabei am besten aus dem Fenster) und wandern Sie mit Ihren Augen am Horizont entlang. Setzen sich dabei bequem in Ihren Stuhl und schließen Ihre Augen. Begeben Sie sich in Ihren Gedanken vom Büro zu einem Ort, der für Sie etwas Schönes bedeutet. Der Badesee, der Strand am letzten Urlaubsort, eine Wiese oder Lichtung im Wald, die Skipiste,… Lassen Sie sich hier für eine Weile nieder. Was sehen Sie? Welche Geräusche hören Sie und welche Gerüche nemen Sie wahr? Kehren Sie nach einer Weile auf dem gleichen Weg zurück ins Büro, zurück ins Hier und Jetzt.

3. Verwöhnen Sie sich und Ihre Kollegen

Gönnen Sie sich etwas Gutes. Ein leckeres Stück Kuchen oder einen gesund leckeren Smoothie.  Vergessen Sie dabei nicht Ihre Kollegen, denn schenken bringt Freu(n)de. Dabei schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe. Sie bewegen sich an der frischen Luft, ein kurzer Plausch mit den Kollegen lenkt ab und macht den Kopf frei.

4. Wenn die Augen Stress haben

Bei geschlossenen Augen abwechselnd nach oben und unten und nach rechts und links schauen. Wiederholen Sie diese Übung etwa zehn Mal. Rollen Sie zum Abschluss die geschlossenen Augen im Kreis. Das lockert und entspannt die Gesichtsmuskeln und macht müde Augen munter.

5. Schenken Sie sich ein Lächeln

Auch wenn Ihnen an stressigen Tage nicht unbedingt zum Lachen zumute ist, lächeln Sie sich selbst im Spiegel entgegen. (Am besten geht das, wenn Sie alleine sind.) Das anfangs unsichere schiefe Grinsen verwandelt sich bald in ein motivierendes Lächeln, das Ihre Stimmung hebt. Denn die Muskeln zwischen Wange und Auge reizen genau den Nerv im Gehirn, der für unsere fröhliche Stimmung zuständig ist. Also je breiter das Grinsen, desto mehr Grund haben Sie zum Lachen.

Einen stressfreien Tag wünscht

Janet

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